Fensterfertigung

Alle in der Auftragseingabe erfassten Fensterpositionen können auf einfachste Weise in die Produktion übernommen werden.

  • Kundenauftragspositionen werden vom Anwender individuell zu Fertigungsaufträgen zusammengefaßt. Dabei sind Positionen unterschiedlicher Kundenaufträge mischbar, es besteht auch die Möglichkeit, Teilstückzahlen einer Position in einen Fertigungsauftrag aufzunehmen. Die Zusammenstellung eines Auftrags erfolgt in der Standardversion manuell, als Sonderanpassung wird es möglich sein, dass das System diese Zusammenstellung anhand firmenspezifischer Kriterien automatisch vornimmt.

  • Jeder Fertigungsauftrag wird einer Fertigungslinie zugeordnet. Diese Auswahl kann sowohl manuell als auch automatisch vom System erfolgen. Fertigungslinien entsprechen prinzipiell einem standardisierten Arbeitsplan für ein Fenster. Es können vom Anwender beliebig viele Fertigungslinien frei definiert werden. Zu den Linien können vom Anwender Restriktionen hinterlegt werden, die steuern, ob eine Position auf dieser Linie überhaupt gefertigt werden kann (z.B. alle Schrägfenster nicht auf Standardlinie etc.).
    Anhand dieser Restriktionen und einer Linienpriorität kann damit auch das System eine Auswahl treffen.
  • Je nach gewählter Fertigungslinie durchläuft der Auftrag die einer Linie zugeordneten Arbeitsplätze.
    Dem Arbeitsplatz sind die relevanten Arbeitsgänge mit Ihren Zeitformeln und Verrechnungssätzen zur Ermittlung der Vorgabezeiten und -kosten hinterlegt. (Diese Kosten sind neben den Materialkosten auch Basis für die Kalkulation einer Position).

    Ein Arbeitsplatz kann auch durchaus mehreren Fertigungslinien zugeordnet sein.

    Prinzipiell kann ein Arbeitsgang gleichen Namens auch auf mehreren Arbeitsplätzen durchführbar sein, die Zeitformel kann allerdings je nach Arbeitsplatz für den gleichen Arbeitsgang unterschiedlich sein, wird also jeweils separat angegeben.

    In einem separaten Programmmodul können die Vorgabezeiten pro Fertigungsauftrag und Arbeitsgang gesammelt und den (manuell erfaßten oder von einem Zeiterfassungssystem gelieferten) Ist-Zeiten gegenübergestellt werden.

Nach erfolgter Stücklistenauflösung können alle benötigten Daten für die Produktion ausgedruckt werden wobei alle Produktionslisten mit dem integrierten Berichtsgenerator frei einstellbar sind (auch Etikettendruck und viele Barcode-Formate werden unterstützt).

  • Fertigungslisten mit allen relevanten Daten

  • Aufrisszeichnungen für Sonderformen wie Segmentbögen, Schrägfenster

  • Produktionsstücklisten für einen oder mehrere Fertigungsaufträge. Diese beinhalten alle benötigten Fensterbestandteile (Profile, Armierungen, Beschlagteile, Gläser, Zubehör usw.) mit Angabe ihrer exakten Zuschnittlängen und -winkel, Radien usw.